Fünf Dokumentarfilme, fünf Spielfilme und fünf Kurzfilme sind für die diesjährigen Schnitt Preise nominiert.

In diesem besonderen Jahr muss man nicht live in Köln sein, um Filme zu sehen und Gesprächen lauschen zu können. Alle fünfzehn Beiträge des Wettbewerbs, sowie weitere Teile des Programms stehen an dieser Stelle als Streamingangebot vom 23.10.-30.10.2020 zur Verfügung.

Im Anschluss an alle Filme folgt das ausführliche Filmgespräch mit den nominierten Editor*innen über ihre Arbeit an dem Projekt. Es heißt, ein guter Schnitt müsse unsichtbar bleiben. Das ist Ansichtssache. Keineswegs unsichtbar bleiben sollen jedoch seine Macher*innen und die Regeln ihrer Kunst.

Viel Spaß beim Schauen und Entdecken!

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Eröffnung Edimotion 2020

Ehrenpreis Schnitt

Eröffnung von Edimotion 2020 mit Laudatio von Gerd Kroske auf die Ehrenpreisträgerin Karin Schöning und Filmgespräch über DER BOXPRINZ.

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Welcome to Chechnya: Wie ein Dokumentarfilm durch Deepfake-Technologie seine Protagonisten schützt

Internationales Panel

Das Panel widmet sich der Montage und Endfertigung des bahnbrechenden Dokumentarfilms Welcome to Chechnya mit drei Gästen: Neben VFX-Supervisor Ryan Laney sind auch die Produzentin Alice Henty und der Filmeditor Tyler H. Walk dabei, der für Welcome to Chechnya beim diesjährigen Sundance Festival einen Schnittpreis gewann. Moderator ist Dietmar Kraus.

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Schnitt und Schlag – Modellmontage Boxkampf

Themenschwerpunkt Edi-Motion - Schnitte in Bewegung

Vortrag: Georg Seeßlen

Ein Boxkampf ist eine kinematographische Modellsituation, die perfekte Vor-Inszenierung von Bild- und Bewegungsräumen, die perfekte Dramaturgie von Schlag, Gegen-Schlag, Unterbrechung und sicherer Zeugenschaft durch das Publikum.

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Moves Montieren – Film-Tanz oder Tanzfilm?

Themenschwerpunkt Edi-Motion - Schnitte in Bewegung

Gäste: Andrew Bird und Janine Dauterich

Tanz und Film schaffen ihre Formen beide mit den Mitteln von Zeit, Raum und Bewegung. Doch wie finden beide zu einer Einheit, auf welch unterschiedliche Arten spielt das eine oder das andere die Hauptrolle und entfaltet seine Wirkungen? Sind Film und Tanz bei einem Projekt gleichwertig, oder ist der Tanz bloße ästhetische Illustration bzw. als Unterhaltungselement Mittel zum Zweck? Oder verharrt umgekehrt das Gezeigte ohne eigenständige Lösung vom beschränkten Theaterraum am Ende im „abgefilmten Tanz“? 

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Spiel, Satz, Schnitt – Montage von Sportdokumentarfilmen

Themenschwerpunkt Edi-Motion - Schnitte in Bewegung

Gäste: André Hammesfahr und Jürgen Winkelblech

Zum Sporttreiben gehört neben der Bewegung seit jeher das Zuschauen. Auch der Mediensport ist längst mit seinen Ritualen und Symbolen als Element von Alltagsleben und Popkultur ein eigenständiges Genre – mit einer ganz speziellen Dramaturgie in der Inszenierung von Bewegung und der Emotionalisierung des Publikums: Ein auf den Ausgang des Wettkampf gerichteter Spannungsbogen, aber auch Möglichkeit zu individueller Interpretation und Identifikation in begleitenden Trainingsszenen oder Close ups der sich mimisch spiegelnden inneren und äußeren Kämpfe der Idole.

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Panel zu 7500

bvft Tonforum

Der hyperrealistische Thriller 7500 findet fast ausschließlich an einem Ort und in Echtzeit statt. Die Spannung wird zu großen Teilen durch das, was wir nur hören, aber nicht sehen können, erzeugt. Dabei verzichtet der Film auf jegliche Filmmusik. Selten spielt die Tongestaltung in einem Film eine derart tragende Rolle wie in 7500. In welcher Phase des Schnitts hat die Tongestaltung begonnen? Welche speziellen Herausforderungen gab es beim Dialogschnitt? Und wie sind die bedrückenden Atmosphären entstanden? Im Werkstattgespräch erläutern Dialogeditorin Simone Weber und Mischtonmeister Matthias Lempert die Tongestaltung des Films und stellen sich den Fragen des Publikums.

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Preisverleihung

Am 26.10.2020 werden die Schnitt Preise 2020 verliehen. Unter anderem hält Regisseur Thomas Heise eine Laudatio auf Ehreneditorin Karin Schöning. Die gesamte Preisverleihung kann hier bis zum 30.10. angeschaut werden.

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